Ökumenischer Frauentreff

Unser Anliegen ist es, Forum zu sein für die vielseitigen Interessen von Frauen in unserer Gemeinde.

Wir treffen uns einmal im Monat (meistens am letzten Mittwoch), um uns kennenzulernen, miteinander ins Gespräch zu kommen, Kontakte zu pflegen, Gemeinschaft zu leben und gesellschaftliche und konfessionelle Schranken zu überwinden.

Die Veranstaltungen werden im Mitteilungsblatt der Gemeinde Schwaikheim unter „ökum. Nachrichten“ angekündigt, und finden im Jakobus-Haus, Seitenstr. 36 oder im kath. Gemeindezentrum, Blumenstr. 27 in Schwaikheim statt.

 

 

Da wir uns nicht mehr treffen können, schreiben wir uns Mails und treffen uns virtuell.

Wenn du möchtest, beteilige dich bitte daran mit einem Bericht  von dir, wie es dir geht, teile dein Rezept oder deine Nähanleitung, schreibe ein Gedicht, oder schicke ein schönes Foto. Sei offen für Neues.
Die E-Mailadresse ist bekannt.

Sei herzlich gegrüßt von Marianne

 

 

Hier die Einladungsmail vom 23. März 2020

Hallo ihr Lieben vom Frauentreff!

Das Ausgehverbot wegen der Corona-Krise fühlt sich bei mir und anderen schlimmer an als gedacht. Sich nicht mehr mit anderen treffen zu können, ist hart. Und deshalb kommt folgender Vorschlag vom Frauentreff-Team: Lasst uns untereinander per Mail Kontakt halten.

Wie geht dies? Ihr schreibt mir und leite es an alle weiter. Was? Ihr seid so kreativ, überlegt euch etwas. Z.B. was ihr gerade Schönes erlebt habt, lasst die anderen daran teilhaben, oder was ihr gerade arbeitet, z.B. den Schrank auswaschen, vielleicht hat die eine dann auch Lust (wollte ich doch schon immer machen, alle vom Frauentreff machen es, ich jetzt auch ). Oder ihr findet ein schönes Gedicht, ein Bild mit euch, oder ein tolles Rezept, oder die Katholischen schreiben das Wahlergebnis der Kirchengemeinderatswahl, interessiert uns Evangelische auch. Oder jemand hat Geburtstag und ihr erlaubt, die E-Mail oder Telefonnummer weiterzugeben, du wirst staunen, wie viele Glückwünsche du dieses Jahr bekommst. Oder so eine Idee wie am Sonntagabend mit "Freude schöner Götterfunken" . Es muss nur kommuniziert werden. Oder brauchst du konkrete Hilfe. Schreibe es. Du bist nicht alleine.

Ich fange heute an:
Vor fast genau 30 Jahren, am 21. März 1990 wurde der ökumenische Frauentreff gegründet und vor 20 Jahren feierten wir das 10-jährige Jubiläum. Zu diesem Anlass dichtete unsere Ursel Schneider ein Lied mit der Melodie von "Rote Lippen.."

Refrain:

Ja an jedem letzten Mittwoch
heißt es: Auf zum Frauentreff!
Das muss man doch verstehen,
denn dort ist es wirklich nett.
Dort wird gekocht, gebastelt
und viel Programm gemacht
und hinterher noch diskutiert,
gesungen und gelacht.

1.

Es gibt da einen Flecken,
der Schwaikheim wird genannt,
er liegt gleich hinter Stuttgart
an des Zipfelbaches Strand.
Dort hat's ne Gruppe Frauen,
die sind aktiv und flott,
und jeden Monat durchbrechen sie,
den schönen Alltagstrott.

Refrain: Ja an jedem...

 

2.

Ganz egal, ob sie katholisch
oder evangelisch sind,
der Treff ist ökumenisch,
ja das weiß doch jedes Kind.
Die Babette, die Marianne,
Ulrike, Barbara,
sie treffen sich auch öfters hier,
und das schon seit 10 Jahr.

Refrain: Ja an jedem...

 

 

 

Unser Programm 2020 zum Download

Unser Programm 2020

Adventsabend 2019

Einen schönen Abend zum Thema "Labyrinth" erlebten wir im Dezember.

Besuch des jüdischen Friedhofs in Hochberg am 24. Juni 2019

 

Einen sehr informativen und interessanten Abend konnten wir in unserem Nachbarort Hochberg erleben: Wir besichtigten den jüdischen Friedhof. Kaum eine kannte ihn, denn er liegt sehr versteckt am Ortsrand von Hochberg.

Kai Buschmann, der sich ehrenamtlich für die Erhaltun einsetzt erzählte uns unter anderem:

In einigen reichsritterschaftlichen Dörfern, die rechtlich nicht zum Herzogtum Württemberg gehörten, hatten Juden die Möglichkeit, sich niederzulassen, z. B. in der Reichsritterschaft Hochberg.

1760 kam der erste Jude nach Hochberg und nach und nach kamen weitere Familien hinzu, in der Hochphase hatten die Juden über 300 Mitglieder, gegenüber etwa 600 Christen.
1795 hat die jüd. Gemeinde den Friedhof, ein nicht ertragreiches Feldstück am Rande erworben, vorher mussten die Toten in Freudental bestattet werden.
246 Grabsteine stehen auf dem Friedhof -  auf jüdisch heißt der Friedhof: Haus des Lebens.
1925 wurde der letzte Jude bestattet.
1939 hat der letzte Jude Hochberg verlassen.

Noch einige Bemerkungen: Ärger gab es zwischen der jüd. und christl. Bevölkerung vor allem am Sonntag, da Juden ihre Geschäfte an diesen Tage betrieben, sie hatten ja ihren freien Sabbat.
Die Durchfahrtsstraße in Hochberg ist deshalb so schmal, da jüd. Bewohner keine Miste vor dem Haus hatten, da sie keine Landwirtschaft betrieben. (Miste vor dem Haus hieß Reichtum).
Eine jüd. Witwe durfte im ersten Jahr nach dem Tod ihres Mannes nicht den Friedhof betreten, da sie bei den Lebenden sein sollte.
Der jüd. Friedhof, dieses kleine Juwel darf nicht von Freitagmittag bis Samstag betreten werden, auch nicht nach 20.00 Uhr, und Männer tragen bitte eine Kopfbedeckung.

 

 

Ausflug des ökumenischen Frauentreff 2019

Zum diesjährigen Frauentreffausflug trafen sich am letzten Maiwochende 32 Frauen gut gelaunt und pünktlich zur Abfahrt nach Straßburg und in die Ortenau. Unterwegs gab es leckeren Geburtstagssekt und Brezeln. In Kehl wartete bereits Herr Forster, unser Reiseleiter, der uns durch Straßburg begleitete und viel Interessantes erzählte. Den ersten Stopp machten wir an der Orangerie wo wir einen kurzen Spaziergang durch den Park und vorbei an der Storchenaufzuchtanlage machten. Die Weiterfahrt zum Wahrzeichen der Stadt das Straßburger Münster führte uns am Europäischen Parlament, Kerberplatz, Gutenbergplatz, der 2. größten Bibliothek von Frankreich, Universität, Garnisionskirche St. Paul und dem Goethedenkmal vorbei.
Zu Fuß ging es dann durch die Altstadt  zum Münsterplatz. Zu Bestaunen war das Gewürzhaus im spätgotischen Stil und die Apotheke  (Bauchmesssäule) aus dem 15.Jahrhundert sowie  viele schnuckelige Fachwerkhäuser und enge Gassen. Im Restaurant Gruber in der Touristenmeile war für uns reserviert und wir konnten den typischen Flammkuchen mit einem Gläschen Wein genießen.  Danach konnte das Straßburger Münster mit der astronomischen Uhr besichtigt werden. Nach einer gemütlichen, entspannten Bootsfahrt auf der Ille verließen wir Straßburg und fuhren zurück nach Deutschland.
In Oberkirch bezogen wir unser Quartier. Am Abend schlenderten wir  noch durch das für die Region typische Erdbeerfest.

Nach dem Frühstück gings weiter Richtung Durbach dem höchsten Rieslinganbaugebiet in der Ortenau. Bei herrlichem Wetter wanderten wir durch die Weinberge zum Schloss Staufenberg. Von dort konnten wir die fantastische Aussicht mit Blick in die Rheinebene, Vogesen und nach Straßburg genießen. Am Nachmittag durften wir das schöne Städtchen Gengenbach im Kinzigtal kennenlernen. Unsere Reiseleiterin führte uns durch die Innenstadt und verwinkelten Gässchen. Nach Kaffee und einen Bummel durch den Antikmarkt ging es zum letzten  Highlight nach Offenburg-Fessenbach.
Auf  der sonnigen Aussichtsterrasse wurden wir mit einem Glas Secco von Jungwinzer Renner begrüßt. Zur Halbzeit der Weinproben führte uns Herr Renner durch den  Betrieb und den Weinkeller. Danach gab es ein reichhaltiges, deftiges Vesper und noch 3 weitere Weine zu verkosten.

Zufrieden, mit Erdbeeren und Wein im Gepäck, traten wir unsere Heimreise an.  Es war wie immer ein gelungenes und schönes Wochenende.

                                                                      Moni Model

 

 

 

 

Hier ein kurzer Bericht von unserer Waldweihnacht

Lasst euch überraschen!
So hieß es in der Einladung des Frauentreffs zur Adventsfeier. Wald-Adventsfeier.

Mehrere Grüppchen mit Laternen, Stirnlampen und anderen Lichtquellen waren unterwegs – plötzlich waren es rund 30 Frauen und ein Hund am Treffpunkt Minigolf. Zuerst sahen wir den Kranz von brennenden Kerzen, dann strahlende Berlinde und Marianne mit Liedblättern und Likör „zum Aufwärmen“ und einem freundlichen Herrn. Er stellte sich als Walter Hieber vor, Naturparkführer vom Schwäbisch-Fränkischen Wald. Er brachte uns den Begriff der Raunacht nahe, Brauchtum, Sagen, Aberglaube ums Erdmütterchen, Perchta, wilde Jagd. Besonders wichtig die Thomasnacht vor der Sonnenwende, Heiligabend vor dem Christfest, Silvester vor Neujahr und 5. Januar vor Dreikönig.

Was man im mit Teelichtern erleuchteten Winterwald alles sehen kann. Und finden – „Goldstücke“, Holunderblütenbonbons, Blätter mit Verhaltensregeln. (Fazit: Wer die Regeln beachtet bzw. danach lebt, wird belohnt – wie Goldmarie; wer nicht – Pechmarie!)

Am Lagerfeuer stärkten wir uns mit Punsch und Lebkuchen. Dann überquerten wir die Brücke über die B 14, ließen die verwunschene Zeit „zwischen den Jahren“ hinter uns und waren wieder im Alltag. Noch ein Lied, ein Schnäpschen, ein Dankeschön, ein Fackelzug – und ein ganz besonderer Abend war zu Ende.                                               Gudrun Römer

 

Kontaktadressen

Marianne Siegle Tel. 53330 siegle.m@gmx.de
Babette Mühlpointner Tel. 51751 b.muehlpointner@gmx.de