Ökumenischer Frauentreff

Unser Anliegen ist es, Forum zu sein für die vielseitigen Interessen von Frauen in unserer Gemeinde.

Wir treffen uns einmal im Monat (meistens am letzten Mittwoch), um uns kennenzulernen, miteinander ins Gespräch zu kommen, Kontakte zu pflegen, Gemeinschaft zu leben und gesellschaftliche und konfessionelle Schranken zu überwinden.

Die Veranstaltungen werden im Mitteilungsblatt der Gemeinde Schwaikheim unter „ökum. Nachrichten“ angekündigt, und finden im Jakobus-Haus, Seitenstr. 36 oder im kath. Gemeindezentrum, Blumenstr. 27 in Schwaikheim statt.

 

 

Remstag-Kino

 

Unser Abend im Monat Juni heißt: Remstal-Kino.

Noch ist nicht sicher, ob er stattfinden kann, aber wir warten einfach noch ein bisschen ab. Die Inzidenzen gehen nach unten, und mit den "3 G" wird es vielleicht möglich sein.

 

 

Unser Programm 2021 zum Download

Adventsabend 2019

Einen schönen Abend zum Thema "Labyrinth" erlebten wir im Dezember.

Besuch des jüdischen Friedhofs in Hochberg am 24. Juni 2019

 

Einen sehr informativen und interessanten Abend konnten wir in unserem Nachbarort Hochberg erleben: Wir besichtigten den jüdischen Friedhof. Kaum eine kannte ihn, denn er liegt sehr versteckt am Ortsrand von Hochberg.

Kai Buschmann, der sich ehrenamtlich für die Erhaltun einsetzt erzählte uns unter anderem:

In einigen reichsritterschaftlichen Dörfern, die rechtlich nicht zum Herzogtum Württemberg gehörten, hatten Juden die Möglichkeit, sich niederzulassen, z. B. in der Reichsritterschaft Hochberg.

1760 kam der erste Jude nach Hochberg und nach und nach kamen weitere Familien hinzu, in der Hochphase hatten die Juden über 300 Mitglieder, gegenüber etwa 600 Christen.
1795 hat die jüd. Gemeinde den Friedhof, ein nicht ertragreiches Feldstück am Rande erworben, vorher mussten die Toten in Freudental bestattet werden.
246 Grabsteine stehen auf dem Friedhof -  auf jüdisch heißt der Friedhof: Haus des Lebens.
1925 wurde der letzte Jude bestattet.
1939 hat der letzte Jude Hochberg verlassen.

Noch einige Bemerkungen: Ärger gab es zwischen der jüd. und christl. Bevölkerung vor allem am Sonntag, da Juden ihre Geschäfte an diesen Tage betrieben, sie hatten ja ihren freien Sabbat.
Die Durchfahrtsstraße in Hochberg ist deshalb so schmal, da jüd. Bewohner keine Miste vor dem Haus hatten, da sie keine Landwirtschaft betrieben. (Miste vor dem Haus hieß Reichtum).
Eine jüd. Witwe durfte im ersten Jahr nach dem Tod ihres Mannes nicht den Friedhof betreten, da sie bei den Lebenden sein sollte.
Der jüd. Friedhof, dieses kleine Juwel darf nicht von Freitagmittag bis Samstag betreten werden, auch nicht nach 20.00 Uhr, und Männer tragen bitte eine Kopfbedeckung.

 

Kontaktadressen

oekumenischer-frauentreff@ev-kirche-schwaikheim.de    
Marianne Siegle Tel. 53330  
Babette Mühlpointner Tel. 51751